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1 (1844)
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Nachtrag

zu den moralischen Bemerkungen.

Schwachheiten schaden uns nicht mehr, sobald wir sie kennen.

Man wird in manchen Fällen aus dem Grunde nicht ge-straft, oder es sieht vielmehr so aus, als ob man nicht gestraftwürde, weil man die Strafe an sich selbst bezahlt. Das wasausgezahlt wird, wird oft einem Theile genommen und dem an-dern entrichtet. Einer kann an dem Ruhme, ein witziger Schrift-steller zu sein, zunehmen, während der Credit, den er als ehr-licher Mann hatte, abnimmt.

Die Welt ist in ihrem Urtheile in der Regel zu gütig, oderzu unbillig.

Sich an einem Tage nicht von seinem Zwecke ableiten lassen,ist auch ein Mittel, die Zeit zu verlängern, und ein sehr sicheres,aber schwer zu gebrauchen.

Wenn du die Geschichte eines großen Verbrechers liesest, sodanke immer, ehe du ihn verdammst, dem gütigen Himmel,daß er dich mit deinem ehrlichen Gesichte nicht an den Anfangeiner solchen Reihe von Umständen gestellt hat.