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1 (1844)
Entstehung
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Menschen; an die Geschichte des schlafenden hat noch Niemandgedacht. Die Gedankenwcrkzcuge scheinen am leichtesten zu er-müden zu sein; es sind die feinsten Spitzen. Daher denkt derMensch im gesunden Schlaf gar nicht. Ich wiederhole es nocheinmal: Gebrauch und Ersatz scheinen einander in den feinstenSpitzen entgegen zu wirken; wo Ersatz der Nerven bereitet wird,findet keine Empfindung Statt. Diejenigen Theile, die mehrnach innen liegen, sind bloß zur Erhaltung, nicht znm Empfan-gen und zur Gegenwirkung. So ließe sich die Nothwendigkeiteines Schlafes a prlori dcmonstriren. Feine Theile, die durchgröbere ersetzt werden müssen, können ihren Dienst nicht leisten,wahrend sie in Ausbesserung begriffen sind.

Mit erstaunendem Vergnügen fand ich in Hrn. LavatcrsAussichten in die Ewigkeit, Th. I. S. 1-l3 folg., daß er vondem Schlaf ähnliche Empfindungen mit mir hat. Ich habeJahre lang vorher, ehe dieses Buch erschien, Herrn L...g dieEröffnung gethan; ja als ich noch auf Schulen war, habe ichmeinem Freunde E...N schon etwas davon gesagt, aber niegehört, daß einer oder der andere von ihnen etwas Ähnlichesempfunden hätte. Meine Betrachtungen in diesem Zustandegehen gemeiniglich auf den Tod oder die Seele überhaupt, undauf das, was Empfindung ist, und endigen sich in einer Be-wunderung der Einrichtung des Menschen. Alles ist mehr Ge-fühl als Nesterion, und unbeschreiblich.