den inländischen Hcindel zwischen meinem Gcdankenvorrathe zubefördern! Aber da liegen sie zu Hunderten, ohne einander zu nützen.
Meine beständige Vcrgleichung der Jahre eines Schriftstel-lers, dessen Leben ich lese, mit den meinigen, die ich schon inmeiner Jugend machte, ist ganz menschliche Natur.
Ich sing erst gegen das Ende meines Lebens an zu arbeiten,und mein bischen Witz aufs Profitchen zu stecken.
Sein Leben aufs Profitchen stecken: wie ich jetzt im Jahre17S5. Ich hätte aber, was ich jetzt thue und thun will undgerne thäte, ehemals viel besser thun können, da hatte ich aberkeine Zeit!!
Ich stecke jetzt meine ganze Thätigkeit aufs Profitchen. Koh-len sind noch da, aber keine Flamme.
Ich bin außerordentlich empfindlich gegen alles Getose, alleines verliert ganz seinen widrigen Eindruck, sobald es mit einemvernünftigen Zwecke verbunden ist.
Wenn ich ehedem in meinem Kopfe nach Gedanken oderEinfällen fischte, so fing ich immer etwas; jetzt kommen dieFische nicht mehr so. Sie fangen an sich auf dem Grunde zuversteinern, und ich muß sie heraushauen. Zuweilen bekommeich sie auch nur stückweise heraus, wie die Versteinerungen vomMonte Bolca, und flicke daraus etwas zusammen.
Man klagt so sehr bei jedem Schmerz und freut sich so sel-ten, wenn man keine fühlt. Unter die letzte Classe von Men-schen gehöre ich nicht. Wenn ich so ganz keinen Schmerz fühle,was zuweilen der Fall ist, wenn ich mich zu Bette lege, da