habe ich diese Glückseligkeit so ganz empfunden, daß ich F-reu-dcnthräncn geweint habe, und dieser stille Dank gegen mei-nen gütigen Schöpfer machte mich noch ruhiger. O! wer sosterben könnte!
Ich verspreche dem Publikum ihm künftig nichts mehr z»versprechen (sehr wahr und richtig nach meiner körperlichen undvielleicht auch geistigen Anlage).
In meinem sechs und vierzigsten Jahre fing ich an, die läng-sten und kürzesten Tage des Jahrs mit einer Art von Interessezu beobachten, das gewiß die Frucht dieses Alters war. AlleMerkmale der Vergänglichkeit bei Dingen außer mir, waren mirMcilenzeiger meines eigenen Lebens. Und selbst die höhereWeisheit (wie ich sie in diesen Jahren zu nennen beliebe), allesdieses zu bemerken, wurde verdächtig.
Es war eine drollige Idee von-, sich einen so dicken
Kerl zu denken, der mit der einen Seite unter dem Pol undmit der andern unter dem Äquator wäre. Ein trauriges Leben!Aber ich habe doch wirklich bei eiskalten Füßen zuweilen obengeschwitzt.
Als ich 27 Jahr alt war, wurde ich Professor in Göttingen.Damals sagte ich zu den Putschen, die mich grüßten, ganz ge-horsamer Diener. Als ich Hofrath war, sagte ich bei die-ser Gelegenheit: ganz untcrthänigster Diener. Wie ichzu diesem doppelten Superlativ kam, begreife ich bis auf dieseStunde nicht. Influenza der Zeit.
Ich bin mehrmal wegen begangener Fehler getadelt wor-