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sind die vergnügtesten meines Lebens. Der Neid und die Spöt-terei Anderer, die hier und da etwas mehr wissen, ist unerträg-lich. Wie selig lebte ich damals! jetzt, da Alles, was ich thue,beobachtet wird; und von Manchem, der nicht die Hälfte vonmir werth ist, und eine bloß auswendig gelernte Bemerkungmeinem ursprünglichen Bestreben entgegensetzt, werde ich ausge-lacht. Man sollte doch unterscheiden lernen, zwischen dem, wasein Mann selbst gedacht hat, und dem, was einer abschreibt.
Das Schlimmste ist, daß ich in meiner Krankheit gar dieDinge nicht mehr denke und fühle, ohne mich hauptsächlich mitzu fühlen. Ich bin mir in Allem des Leidens bewußt. Alleswird subjektiv bei mir und zwar bezicht sich Alles auf meine Em-pfindlichkeit und Krankheit.
Ich sehe die ganze Welt als eine Maschine an, die da ist,um mich mein Leiden und meine Krankheit auf alle möglicheWeise fühlen zu lassen. Ein pathologischer Egoist! Es ist einhöchst trauriger Zustand. Hier muß ich sehen, ob noch Kraft inmir ist, ob ich dieses überwältigen kann, wo nicht, so bin ichverloren. Allein, diese Krankheit ist mir schon zur andern Na-tur geworden. Wenn mir nur eine Arznei das erste Differenzialvon Stoß gäbe! Pusillanimität ist das rechte Wort fürmeine Krankheit; aber wie nimmt man sich die? dieß zu lehren,würde Ehrensäulen verdienen.
Nun weiß ich, was das heißt, sich ermannen. Wenn manschon ermannt ist, so ist es gut, Andern rathen. Was derMensch elend ist, wenn er selbst Alles thun soll! Es heißt ein