XXI
daß diese Bemerkungen zum Theil die Ausdrücke vonEmpfindungen und Vorstellungen sind, die durch ein-zelne Begebenheiten in dem Gemüth des Verfassers her-vorgebracht, und durch seine jedesmalige Stimmung mo-dificirt wurden. Man muß also in ihnen nicht etwasGanzes suchen wollen. Das Ganze liegt in dem Kopfund Geist ihres Urhebers, dessen System nach einemhöher» Maßstabe zu bestimmen ist. Vertheidigt er jetztdie Sache der Monarchie, und tritt dann wieder aufdie Seite der Demokraten, gut, so ist es ein Beweis,wie wenig er von Vorurtheilen eingenommen war, undwie gern er das Gute von beiden Parteien anerkannte.Er machte es weder wie manche unserer angeblichenWeisen, die Alles vortrefflich finden, was jenseits desRheins geschieht; noch wie andere Politiker, die in Hitzegerathen, wenn sie den Namen Franzosen nennenhören, und einen Demokraten für ein Ungeheuer halten.Übrigens ist es auch unsere Sache nicht, jede Behaup-tung des Verfassers zu vertheidigen; was wir hier demPublikum übergeben, sind die Meinungen eines Verstor-benen, nicht die unsrigen.
Man darf aber überhaupt nie vergessen, wenn manden Verfasser nicht mißverstehen will, daß es nur Bruch-stücke sind, die hier mitgetheilt werden. Man kannfie als Sätze betrachten, die aus dem Zusammenhange