Druckschrift 
1 (1844)
Entstehung
Seite
XII
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Ich habe schon lange, heißt cS, an einer Geschichtemeines Geistes sowohl, als meines elenden Körpersgeschrieben, und das mit einer Aufrichtigkeit, die viel-leicht Manchem eine Art von Mitschaam erwecken wird;sie soll mit größerer Aufrichtigkeit erzählt werden, alsvielleicht irgend einer meiner Leser glauben wird. Esist dieses ein noch ziemlich unbetretner Weg zur Unsterb-lichkeit. Nach meinem Tode wird es der bösenWelt wegen erst herauskommen."

Eine solche Biographie von einem Kenner des mensch-lichen Herzens, und einem so aufmerksamen Beobachterseiner selbst würde ein eigenes Vermächtniß für dieWelt gewesen sein, aber leider! hat er sie, wie so vieleandere angefangene Werke, nicht zu Stande gebracht.

Diese Stelle kann uns zugleich rechtfertigen, wennwir selbst solche Bemerkungen von ihm über sich ohneEinschränkung aufgenommen haben, die nicht vor-theilhaft für ihn erscheinen. Es war sein eigener Wille,sich mit der größten Aufrichtigkeit zu schildern,also aucheseinc Fehler und Schwachheiten nicht zu ver-schweigen. llberdicß wird man dadurch nicht besser,daß man seine Fehler verbirgt, vielmehr gewinnt unsermoralische Werth durch die Aufrichtigkeit, mit der wirsie gestehen. Auch sind wir unbesorgt über den Nach-theil, den diese Geständnisse auf die gute Meinung von