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2 (1832)
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Tararechnung.

Weil aber die Waar nicht immer ausgepackt, auch dasUnreine in derselben nicht allemal abgesondert, und alsodie Tara und Sopratara nicht besonders gewogen undbestimmt werden rann: so wird dafür entweder über-haupt stück- oder procentweise tarirt, wie sich dieKäufer und Verkäufer darüber einig werden; doch gibtes auch Handelsstädte z. B. Amsterdam, Hamburg und a.m., wo auf den verschiedenen Waaren ein gewisses fürFara und Gutgewicht bestimmt ist, wovon daselbst Ver-zeichnisse zu haben sind.

Bei der Berechnung der Tara kommen also folgend?vier Falle vor:

1 . Wenn die Tara überhaupt oder stückweise gegeben ist.

2 . Wenn die Tara stück-und Gutgewicht procentweise;

3. Wenn beides, sowohl Tara als Gutgewicht, pro-centweise bestimmt wird.

4. Wenn mit der Tara guch Rabat am Gelde ver-bunden ist.

Erstes Beispiel.

Ein Sack Waar wiegt Brutto 184 ich, Tarafür den Sack 9, jedes U Netto 16z Sgr.rWie viel rnachts?

184 fK Brutto,sitz Sgr. ^ 9 - Tara.

H X 175 - Netto.

Antw. Thlr. S6 - 7x Sgr.

Aufgaben,

nach dem ersten Beispiel.

1. Einer Haust einen Ballen Waar, wiegt Brüt,to 712 U, Lara für den Ballen 20 U, jedes Unetto zu 4z Sgr.: Wie viel machts? Antw. 99Thlr. 28 Sgr. 8 Pf.

2. Einer kaust 3 Sacke Waar, wiegen Brutto^ 4 Ctr. 3/j K, N 4 Ctr- 45Z N, 6 3 Ctr.86^ ttst Lara für die Säcke^35z tS, jeden Etr.lauter 20z- Thlr.: Wie viel rnachts? Den Ctr.100 H. Antw. 254 Thlr. 27 Sgr. 8. Pf.