Druckschrift 
Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben : mit 5 Kupfertaf.
Entstehung
Seite
92
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Seite sind die Zahne abgeschrägt, wie « Fig. Ü,zeigt.

Die Scheibe ist a» dem untern Theil einersenkrecht siebenden Welle k befestiget, wilche mitihren Endpunkten in messingnen Pfannen läuft

Ueber der Scheibe ist ein feststehender Behälter88g angebracht, welcher mit mehrern Abthei-lungen versehen ist, in welche die Rüben senkrechtauf die Ncibescheibe gelegt werden, und zwar so,daß das Krautende oder der Kops nach unten, daSWurzelcndc hingegen nach oben zu stehen kommt.

Dieses senkrechte Einsetzen ist vortheilhaster,als wenn die Rüben willkührlich auf die Scheibegeworfen werden, wobey sie gewöhnlich eine hori-zontale Lage annehmcn, welche hindert, daß dieRüben gehörig zerrissen werden, die sich daher andie Zähne anlegen, und eine Verstopfung bewirken.

Der Behälter § ruhet auf dem Riegel Ii krFig. i., und ist bey c und 6 mit eisernen Schie-nen und Bolzen an dem Gestell der Maschine be-festiget.

Die Umdrehung der Scheibe wird durch dieliegende Vetriebswelle Fig. 2 . 1 bewirkt. Diesestehet mit der stehenden Welle durch die conischenRäder Ic und 1 in Verbindung, und wird mir derKurbel m von einem oder von zwey Menschen inBewegung gesetzt.

Das Schwungrad n dienet dazu, einen gleich,förmigen Gang der Maschine zu unterhalten.

Sol! diese Maschine hingegen nicht durch Men-schen, sondern durch Elementar- oder Thierkraftin Bewegung gesetzt werde», so kann die Be-triebsweise mit den conischen Rädern, so wie daS