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Katastrophen früherer Zeit und auf beiden Bergeshöhen fin- 'det man Krateren ähnliche Vertiefungen. Der Patacka hatzwei solcher Abgründe aufzuweisen. Der Boden des einenist trocken und spärlich mit Pflanzen bewachsen; allein derandere, ein kreisförmig gestaltetes Becken, nmschliesst, inmehr als 700 F. Tiefe, einen wahren Schwefelsee, dem ohneUnterlass grosse Massen schwefeliger Dämpfe entsteigen undihre Umgebung mit gelblichweisser Rinde bedecken. Einähnlicher Schwefelsee füllt auf dem Talaga-bodas ein geräu-miges Becken von 1500 bis 2000 F. Weite. AusströmungenSchwefel-reicher Dünste dauern auch hier ohne Unterlass,in der Nähe finden sich heisse Quellen u. s. w. — DieseKratere liegen in der Mitte basaltischer Gebilde 5 Doleritestehen bei denselben zu Tag *.
Basaltische Ströme.
Zu den vorzugsweise interessanten Erscheinungen ba-saltischer Gebilde gehört ihr Auftreten in Strömen, denennicht selten alle Eigenthümliehkeiten zustehen, welche wir anLaven - Strömen von gegenwärtig thätigen Feuerbergen er-gossen wahrzunehmen pflegen **. — Manchen Basalt-Gebirgen
'‘Wir werden von der Beschaffenheit der Dolerite des Talaga-bodas,von denen Handstiicke vor uns liegen , bei Gelegenheit der Zersez-zungen, welche sie erleiden, zu reden haben.
,w Die Ströme der Auvergne — im Lande die Namen Cheires, Chie-res oder Cherres führend, ein Ausdruck worauf wohl das in altendortländischen Urkunden bräuchliehe Wort Cherulae zu beziehen seyndürfte — hat schon Desmakest auf der seine Abhandlung über den Ur-sprung der Basalte begleitenden Karte dargestellt. (Hist, de l’Acad. 7t.des Sc.; A. 1771, p. 705.) Eine Arbeit, welche gar Manchen, die späterüber jene Gegend geschrieben, als Vorbild gedient zu haben scheint. Siewürde noch gegenwärtig grossen Werth haben, hätte der Verf. nichthäufig die verschiedenen Theile eines und desselben Stromes alsbesondere Ergüsse, aus eigenen Kratern hervorgetreten, betrachten