Wassers, welchem in früheren geogonischen Methoden sogrosse Bedeutung verliehen wurde, ist ein anderes Elementgetreten. Die Wirkungen des Feuers bei Bildung und Um-bildung unseres Planeten machen einen Haupt-Gegenstand ge-lehrter Forschungen. Mehr und mehr erkennt man den An-theil, -welchen die erhebenden und zerreifsenden Kräfte inne-rer Tiefen an jenen grossartigen Ereignissen genommen. Derursprünglich flüssige Zustand krystallinischer Felsmassen,ungeschichteter Gebilde, auf den ihr ganzes Wesen so ent-schieden hinweiset, wird von dem hohen Wärmegrad abge-leitet, welchen die Erde einst gehabt. Und nicht zu läug-nen ist, dafs der neuen Theorie die denkwürdigsten That-saclien zur Seite stehen, während die Ursachen, welche,altern Meinungen zu Folge , die Gebirge emporgetriebenhaben sollten, wenig wahrscheinlich sind.
Basalt - Genese.
Alle Versucht», die vielen Zweifel über den vulkanischen oder unvulkanischenUrsprung des Basaltes zu lösen, werden fiiv immer als schönes Denkmal mensch-lichen Scharfsinnes in der Geschichte der Geologie Epoche machen.
A. v. Humboldt.
Wenige Felsmassen haben, was ihre zweifelhafte Ent-stehungs-Weise und das oft Regellose des Vorkommens be-trifft, so ungetheilte Aufmerksamkeit erweckt, als die Basalte,und keine Gebirgsart dürfte von mehr entschiedenem Ein-wirken auf die fortschreitende Entwickelung von Geognosieund Geologie gewesen seyn. Männer, nicht minder berühmtals ehrwürdig, versuchten ihren Scharfsinn, um über diewahrscheinliche Bildungsart jener Gesteine Aufschluss zuerhalten. Gelehrte Vereine legten zu verschiedenen Malendas streitige Problem in eigenen Preisfragen der Welt vor*.
Im Jahre 1787 stellte die naturforschendc Privat-Gesellschaft zuBern, dem streitigen Punkte besondere Aufmerksamkeit widmend, die