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gehören Ströme nicht, oder nur in seltnen Füllen, mehrausnahmsweise an, und wenn sie vorhanden, zeigen sichdieselben sehr vereinzelt, geschieden durch dazwischen tre-tende Gesteine anderer Natur *. — Man hat häufig Strom-
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ähnliche Phänomene, Lager-artige Vorkommnisse, Schichten-gleiehe Verbreitungen mit wahren Strömen verwechselt;Basalt-Ablagerungen, dem iiusserlichen Berg-Gehänge gemässsich senkend, ohne den entschiedenen Charakter des Geflos-senseyns zu tragen, galten als Ströme. Auch Missgriffe ent-gegengesezter Art fanden statt. Hervorragende basaltischeFelsmassen, die sich augenfällig als Theile eines grossemGanzen zu erkennen gaben, an denen keine Beziehungenwahrer Ströme beobachtbar, wurden nicht selten aus ganzanderem Gesichtspunkte erfasst.
Manche Ströme basaltischer Laven verblieben, seitdemsie ergossen wurden, zufällige Regellosigkeiten abgerechnet,
zu müssen geglaubt, und vermisste man nicht bei ihm, ein Vorwurfder freilich durch die Zeit, in welcher Desmarest schrieb, sehr ge-mildert wird, fast jede Unterscheidung der mannichfachen vulkani-schen Erzeugnisse. Desmarest’s Sohn gab (1823) die Karte seinesVaters neu heraus. Auf dem rechten Allier-Ufer scheint dieselbemanche Unrichtigkeiten zu enthalten; übrigens stellt sie mehrereLavenströme nach ihrem ganzen Laufe auf das Deutlichste dar. —Neuerdings hat sieh Poudett ScRorE dadurch verdient gemacht,dass er in den interessantesten vulkanischen Landstrichen , wieder-holt und mit grösster Sorgfalt, die oberflächliche Erstreckung vielerbasaltischen Ströme untersuchte. Der Atlas, zu dem bekannten Werke :Geoloyy uf central France gehörig, enthält mehrere gelungene Dar-stellungen solcher Ströme. Wir fanden Gelegenheit, uns an Ortund Stelle von dem Getreuen der meisten dieser Bilder zu überzeu-gen. — Durch L. v. Buch’s Meisterhand ist der ausgezeichnete Ba-saltstrom im Westen von St. Cruz auf Teneriffa geschildert wor-den u. s. w.
15 Schottland hat keine Erscheinung, die einem Strome vergleichbarwäre. (Necker de Saussure, Voyaye en Ecosse ; Vol. III, p. 552.)Eben so fehlen dem Weste.rwalde, wo man bekanntlich keinen deut-lichen Krater nachzuweisen vermag, auch die unzweifelhaften La-venströme ; wohl aber sind Stellen vorhanden, an denen ein Geflos-senseyn zu erkennen ist (Stifft, geognost. Beschreib, des Herzogth.Nassau. S. 506.)