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1 (1832)
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Neptunismus Vulkanismus.

Die Meinungen über Basalt-Bildung lassen sieh auf zweizurückbringen. Es sind diess die beiden Lehren, welcheseit der Mitte des lezten Jahrhunderts Gegenstand des mitaller Heftigkeit geführten, und selbst bis zu einer der Wissen-schaft unwürdigen Erbitterung gesteigerten Meinungs - Kam-pfes gewesen.

Ob die Basalte Niederschläge aus einem Flüssigen seyen,das einst die ganze Erde überdeckte ? Ob man sie als Massenzu betrachten habe, in den tiefen Räumen unseres Planetenaus Urstofftheilen, oder durch Umbildung anderer Gesteineunter Einwirken vulkanischer Mächte erzeugt, die im Zu-stande feuerigen Fliissigseyns durch Spalten zur Oberflächeemporgetrieben wurden, oder in Weitungen aufwärts stiegen,welche während des ITervorstossens der geschmolzenen Ma-terien durch statt gehabte Schichten-Verrückungen und Zer-reissungen entstanden? dieses waren Fragen, welche fürlange Zeit die Geologen in zwei Parteyen schieden.

Auch Mittelwege blieben nicht unversucht und die Ein-bildungskraft schwankte in allen Möglichkeiten herum. EinigeGebirgsforscher glaubten, wieder Vulkanismus noch Neptu-nismus würde für die Dauer aufrecht zu erhalten seyn 5darum wählten sie ein Verbundenes aus beiden Hypothesen.Andere nahmen den gewöhnlichen dichten Basalt als gegebenan und sannen nur über die Aenderungen, die sein Blasiges,sein Verschlacktes 11. s. w. bedingt haben könnten. Oderes sollten die Basalte vermittelst unterirrdischer Gährungenentstanden seyn, durch innere Bewegungen und spätere Aus-brüche. Ferner gab es Gelehrte, w'elche die Basalt-Gebildeverschiedener Gegenden als gänzlich isolirte Erscheinungenbetrachteten, indem ihre Ansichten über das Entstehen der-selben sicli lediglich auf ein gewisses Gebirge, auf irgendeinen Landstrich beschränkten; so räumte inan z. B. den