Druckschrift 
1 (1832)
Entstehung
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V o r w o r t.

Da die Zeit vorüber scheint, wo der lebliafteStreit früherer Jahre wieder aufgeregt werden könn-te , so dürfte vielleicht Tadel zu besorgen seyn,wenn man versucht, die Beachtung der mineralogi-schen Lesewelt noch einmal dem Gegenstände zu-zuwenden, welcher den Kampf der Meinungen ver-anlasste ; darum wird ein schüzzendes Vorwort kei-neswegs als überflüssig gelten. Viele geistreicheW erkc möchten zum Glauben führen, die Sache seyerschöpft. Allein hei dem erfreulichen, lebendigenVorschreiten des Wissens, bei den Entdeckungenunserer Tage, hei der dauernden Entwickelung phy-sikalisch-chemischer Kenntnisse, hei der Höhe zuwelcher sich, durch rastlose mannichfaltige Behand-lung nach und nach Geognosie und Geologie erho-ben , musste die Erforscliungs - Methode verbessertwerden. Wie man mit den Phänomenen vertrauter,mit den Eigenschaften der Natur mehr befreun-det wird, gelingt es nicht bloss uns der Gegenständezu hemeistern, auf welche wir wirklich ausgehen,sondern wir entdecken noch andere, die unser min-der geübtes Auge früher unbeachtet gelassen; man-ches Bekannte wird bedeutender und auffallender;das Vergangene lässt sich auf neue Weise über-schauen und beurtheilen; und so gewinnt insbeson-