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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
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ner, selbst die der Laien nicht ausgenommen ohne Prü-fung verworfen.

Diese vortreffliche Einrichtung, deren wohlthätigerEinstuß auf alles, was mit dem organisatorischen Theileder Artillerie in Verbindung steht, unwiderlegbar erwiesenist, brachte noch eine andere und in ihrer Art nicht min-der bedeutsame Folge hervor, nämlich an die Stelle vor-maliger Zurückhaltung und sogenannter Geheimniß,krämecei mit Dingen, welche ihrer Natur nach wedergeheim seyn können noch sollen, trat, nach des PrinzenWillen, eine gewisse Öffentlichkeit, die auf inne-ren Gehalt gestützt, den Artilleristen wahren Nutzen,und der Waffe selbst bei den übrigen Truppen ungleichmehr Achtung und Zutrauen verschaffte, als sie frühertrotz des sogenannten gelehrten Nimbus zu erreichen ver-mochte. Nicht darin, daß die Anzahl Ladungen, welchein eine Protze gepackt werden, oder die Proportion der Ge-schütze geheim bleiben, ist das Übergewicht einer Waffeüber den Feind begründet, sondern in der Führung derWaste selbst. Oie Gcschützwiffenschaft ist in Europa zuweit vorgeschritten, als daß jene Öffentlichkeit Schadenbringen könnte; wenn sich nur die Waste ihres innernWerlhcS bewußt ist, und denselben vor dem Feinde gel-tend zu machen weiß!

Es würde uns in ein kaum zu übersehendes Detailverwickeln, wenn alle Verbesserungen und Veränderungen,welche von der PrüfungS-Kommifston als gut anerkanntworden und mithin zur wirklichen Annahme und Einfüh-rung gediehen sind, hier zergliedert werden sollten. Wirmüssen uns beschränken, nur die wichtigsten und solcheaufzuführen, welche entschiedenen Einstuß auf die Wasteselbst geäußert haben. Dahin gehören:

Oie Einführung eines Eperzic-Reglemenks (leider für