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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
Entstehung
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schicken im Mai 1791 nach Weh kau in Ostpreußen. DieseArtillerie wurde im September 1791 demobil gemacht undrückte wieder nach Berlin.

Die Sekunde-Leutnants v. Schölten und Schmidtwurden in Königl. Geschäften nach der Türkei geschickt,kamen das Jahr darauf wieder zurück und erhielten vomKönige den Verdienst-Orden nebst einem Geschenk vonrooo Rthlrn., und der Leutnant Schmidt ward in denAdelstand erhoben.

Im Oktober 1791 stiftete der König eine Artillerie-Akademie und ernannte den Obrist 0. Tempelhos, derden Plan dazu entworfen hatte, zum Direktor derselben.Zum Fo >d dieser sehr nützlichen Anstalt wurden die Wer-kcgelder der Artillerie genommen und die Reichswerbungging ein.

Oer König ließ durch den englischen Obristen Smith,unter dessen Leitung die Schecrenslotte in Schweden errich-tet worden war, eine schwimmende Bakterie erbauen, welcheauf der Ostsee zur Skrand-Dertheidigung dienen und einelapfündige Batterie in sich aufnehmcn sollte. Oie mitderselben bei Eharloktenburg aus der Spree angestelltenVersuche mißglückten aber alle, daher kein weiterer Ge-brauch davon gemacht wurde.

Den i stcn Februar 1792 starb der General-Majorv. Dittmar, und der General-Major v. ORoller wardzum Inspekteur der sämtlichen Artillerie ernannt.

Im April marschirten iZ Fuß-, 2 reitende Batterien,7 Parkkolonnen nebst 100 Pontons, und Anfangs-179z6 Fuß-Bakterien, t reitende und g Parkkolonnen zumKriege gegen Frankreich nach dem Rhein. Sie erhielteneine Vermehrung von l Tambour und die reitende Batte»rien von i Trompeter. Oie mobile Artillerie ward unterdie Befehle des General-Majors 0. Möller gestellt, und