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Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa : von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten ; mit besonderer Bezugnahme auf die preußische Artillerie
Entstehung
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z. In verschmachte, mit 2 . Kalib. Metallstärke amStoß, ^ an den Schildzapfen, und /x vorne an derONündung.

Durch die Verschiedenheit der Metallstärkcn entstandauch eine Verschiedenheit in dem Gewicht der Pulverla-dungen und in den Schußweiten.

Bei den Karthaunen fanden sich in Hinsicht derBeschaffenheit der Seele drei Arten, nämlich:

1. Karthaunen mit gerade ausgehenden Seelen, wie dieSchlangen.

2. Karrhaunen mit einer kleinen Kammer, wie beimWurfgcschütz, für die Pulverladung, und

Z. Karthaunen mit einer hinten kegelförmigen oder zu-gerundeten Seele.

Man theilke sie:

s. In ganze. Karthaunen. Diese schossen HgPfund Eisen mit 2r Pfund Ladung, und warenlg Kaliber lang.

k>. In halbe Karthaunen, welche 2H Pfund Ei-sen mit 12 Pfund Ladung schossen, und ig bis20 Kaliber lang waren.

c. In Viertel-Karthaunen. Diese schossen 12Pfund mit g Pfund Ladung, und hatten vH Ka-liber Länge.

^DaS die Kammergeschütze, Böller und Markiere be-trifft, die Iäo 8 in Hcrzogenbusch (lloisls Ouc) erfundenseyn sollen, so war der Charakter des spanisch-niederlän-dischen Krieges, der sich fast ausschließlich auf den Fc-stungS- und Belagerungskrieg einschränkte, der Ausbildungund Vervollkommnung dieser Geschütze sehr vorthcilhaft.Man bediente sich auch ganz kleiner Kammcrgcschütze, dievon hinten geladen und mit einem Spunde oder Keile vcr-

schlos-