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Namen des griechischen Feuers bekannt gewesen iss, dessenErfindung Einige den Chinesen, Andere den Arabern zu-schceiben. Oie Kunst, das griechische Feuer hecvorzubrin-gen, ist seitdem mit mehreren andern Künsten des Alter-thumS verloren gegangen; auch stellt uns die Geschichteeigentlich wenige notorische Beispiele auf, daß es im Krie-ge, besonders aber beim Foctschleudern der Geschosse, an-gewendek worden wäre. Was über diesen Punkt in derGeschichte der Kriegskunst ausgezeichnet sich befindet, kannwohl zu Dermuthungen, aber zu keiner Gewißheit füh-ren. — Wir begehen daher kein großes Unrecht, wennwir jene Epoche ganz außer Acht lassen und die Geschichteder Artillerie nur erst mit der Erfindung des Schießpul-vers anfangcn, wobei wir im Allgemeinen der in HoyersGeschichte der Kriegskunst angenommenen Einthcilung fol-gen wollen, und zwar um dem gebildeten militairischenLeser, dem dieses Buch wohl nicht fremd seyn dürfte, nichtmit neuen Eintheilungen beschwerlich zu fallen, welche —angenommen sie gelängen wirklich schärfer — zum eigent-lichen Studium der Geschichte nicht wesentlich beitra-gen. Nichts desto weniger scheint eine Uebersichk der Ma-terien bei einem so verwickelten und zusammengesetzten Ge-genstände nothwendig, um das Nachschlagen zu erleichtern.(Siehe die Vorrede zur zweiten Auflage). Es ist hier derVersuch gemacht worden, beides mit einander zu verei-nigen.
Oie Perioden, welche Hoyer annimmk, find:
I. Don Erfindung des Schießpulvers bis auf die spa-nisch-niederländischen Kriege (iä68)-
II. Spanisch-niederländischen Kriege von r56g — l6og.
III. Der dreißigjährige Krieg (i6lg—16D).
IV. Kriege der Franzosen in den Niederlanden, in Deutsch-land und in Italien (i6rjg—17Z8).