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hoffen. Das Ansetzen von Blutigeln an den Kopf undauf den Magen hilft hei der im Stadium apoplecti-cum angelangten Cholera nichts mehr, weil die Stichenicht bluten; im früheren Stadium sind diese Local-Blutentzieliungen von dem gröfsten Nutzen. Man ver-schwende daher keine Zeit damit und suche lieberden Kranken durch fortgesetztes Einreihen zu er-wärmen und zu beleben.
VI. lieber €inrid)tung vott (Eljolcra-SpttSlent itt0töbtnt unb auf bem t'anbc.
In grofsen Städten sind in der Regel von den Re-gierungen schon die trefflichsten Mafsregeln zumEmpfange der Cholera angeordnet. Die musterhaftenKrankenhäuser Berlins, Magdeburgs, Stettins, Dan-zigs, Breslaus haben hier am Rhein uns zum Vorhildegedient.
Anders verhält es sich mit kleinern Städten undmit Dörfern, oder mit Fabrik-Anlagen auf dem Lan-de; hier fehlt gewöhnlich der schnell' ordnende undeinriclitende Geist, und gerade hier macht die Ent-fernung der ärztlichen, chirurgischen und pharma-cculischeu Hülfe Anordnungen und Vorkehrungen,Anschaffungen und Einrichtungen nöthig. Das Yer-hältnifs der wahrscheinlichen Erkrankungsfälle heimEintritte der Epidemie läfst sich durchaus nicht an-geben, da die neuesten Erscheinungen, welche die Cho-lera darbietet, namentlich ihr Verhalten in Londonund Paris, alle Berechnungen der Art über den Hau-fen stofsen, und da überhaupt auf dem Lande die Er-