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cationen und auf Ausdauer ankommt, als Lei derCholera. Der Arzt mufs Lei dieser Krankheit rasch,sicher und fest sein; nicht weniger der Unterarzt.
Die Krankenwärter müssen von dem Vorsatz aus-gehen, ihren leidenden Mitmenschen helfen zu wollen;sie dürfen nicht hange, nicht unmäfsig, nicht träge,sie müssen fleissig und gewandt, stark und gesundsein. Denn hei keiner Krankenpflege ist mehr Hand-habung der Kranken und mehr Körperkraft nöthig,als hei der von Cholera-Patienten. Ein kurzer ETn-terricht über ihre Pflichten und Verrichtungen istsehr zu empfehlen.,
Ehen so stark und mäfsig müssen die Krankcn-Träger sein. Allen mufs der Arzt einschärfen, dafs siehei dem geringsten Unwohlsein sich melden. Beson-dere Berücksichtigung verdient die Pflege dieser Die-ner in Rücksicht des gehörigen Mafses von Essen,Trinken und Arbeit.
Ich habe hei äufserlich schlecht ausgestatteten La-zarethen mit braven Krankenwärtern mehr ausge-richtet, als mit lässigen hei vollkommener Einrich-tung, und, wie oben angeführt, von etwa 40 keineneinzigen verloren.
Vir. £rankl)citögcfcl)tcljtcu «on Cljolcrcu&rcmkm.
1) Christine Gries, 18 Jahre alt, Dienstmagd, inEihing, erkrankte am 26. Juli 1831. Ursache: Genufssaurer Klöfse, saurer Milch mit unreifen Kartoffeln,Aufenthalt in feuchten Wiesen beim Melken der Kühe.Form: Cholera vehemcnlior. Behandlung: a. üujsere:Sinapismen «auf Magen und Waden, Einreihungen mit