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Beitrag zur Erkenntniss der Natur und Heilung der Cholera : nach eigenen Erfahrungen
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V. 2Ulgcmcine Hegeln über U>iät unb Cebensnrt,

als Präservativ während der Cholera-Epidemie, nebstVorschriften, wie man sich bei den Vorboten derCholeraund bei einem Cholera-Anfall zu benehmen habe.

Wer einer mäfsigen und regehn'äfsigen Lebensartergeben ist, braucht während der Epidemie sieb nurmit etwas mehr Vorsicht, als sonst, vor Erhitzungund Erkältung zu hüten und sonst nichts in Speiseund Trank, in Kleidung, Wohnung, Schlaf, Wachen,Vergnügen und Arbeit zu verändern.

D as Frühstück bestehe aus Tliee, Kaffee mit Milchoder Chokolade, Butterbrod oder Zwieback; damitreicht man, ohne etwas Anderes zu bedürfen,bis um1 Uhr aus. Die Millagsmahlzeit kann ohne besondereAuswahl aus allen Speisen bestehen, welche die Jah-reszeit und eine geregelte Haushaltung mit sich brin-gen; sogar die verbotensten Speisen, Salate, einge-machte Cucumern, rohes und gekochtes Obst,eingemachte Gemüse, Fische u. s. w., können unge-straft genossen werden, wenn man nur die Vorsichtbeobachtet, nicht verschiedene Säuren durch einanderzu geniefsen, überhaupt nicht zu sauer und zu fettzu speisen. Da aber besonders Kinder und Dienstbo-ten leicht Excesse in solchen Dingen machen, so ent-fernt man lieber von den Tischen derselben Salate,Obst, Fische und saure, fette, schwerer verdauli-che Speisen gänzlich. Zum Getränk über Tischesind nicht nur die weifsen Rhein- und Moselweinedemjenigen, der an den Genufs weifscr W eine ge-wohnt ist, erlaubt, sondern sogar dem Genüsse ro-tlien Weines vorzuziehen; ich habe ihn immer mit