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krankungen weit häufiger sind (bis zu 40 pro Cent),als in gröfscren Städten.
Eine Stadl von 10-—20000 Einwohnern bedarf einesCholera-Lazaretlies von wenigstens 24 Betten, zu de-nen noch 12 Reserve-Betten gehören, also einesRaumes, wo 24 Krankenbetten bequem, allenfalls 3öBetten stehen können und wo überdies noch 12-—20Personen Unterkommen und Lagerung finden; es läfstsich hiernach leicht die Gröfse des Hauses berech-nen; kleinere Städte bcdüi’fen nach Verhältnifs mehr,gröfsere weniger Lagerstätten. Man vereinigt am bestenalle Kranken in Einem Hause, wodurch man an Uten-silien und Menschen spart; wenn aber die Stadt aus-gedehnt und weitläufig ist, mit Vorstädten und dazugehörigen Umgehungen zusammenhängt, so dienenzwei Krankenhäuser besser.
Die Lage der Cholera-Heilanstalt mufs so sein, dafsman von allen Punkten ohne allzu grofse Abständedahin gelangen kann, also eigentlich in der Mitte derStadt; da aber hier seltener sich eine isolirte Lagefindet und der Transport von Cholera-Kranken denEinwohnern unangenehme Eindrücke veranlafst, soist es besser, sie an ein Ende der Stadt zu verlegen,doch so, dafs sie bequem von allen Seiten zugänglichist. Die Lage derselben mufs frei, offen und luftigsein; auch darf es nicht an Garten, Hof, Brunnenund Nebengebäuden fehlen; das schönste Haus istdazu das beste.
In Ermangelung eines solchen Privatgebäudes nimmtman dazu ein öffentliches. Die Nähe anderer Woh-nungen schadet zwar nicht, doch ist allerdings eineInsidar-Lage besser. Es mufs ein zu einem Lazareth