nach, einlheilcn in Cliolera mitior, Cholera vcliemen-tior und Cholera veheinentissima.
Es ist von der gröfsten Wichtigkeit für die Praxis,dafs man im Auge liiilt, wie die Diarrhöen in jenerZeit und an jenen Orten, wo Cholera epidemicaherrscht, meist Folgen von Congestion nach den in-nern Theilen, nach dem Darmcanal, sind, ebenfallsFolge einer Reizung des Ganglien-Nervensystems,ebenfalls Cholera, wenn auch nur im ersten Stadium;dafs das Wesen der Cholera nicht Erschöpfung, son-dern Unterdrückung der Kräfte sei, und dafs dieseDiarrhöen, wenn sie nicht einem milden krampfstil-lenden, vertheilenden, kühlend-schweifstreibenden Ver-fahren weichen wollen, einem Aclerlafs bald weichen,ihn dringend erfordern.
IV. «tl)cx*aptc kr Cljolera.
Indem ich die Cholera im Stadium der Vorbotenals eine durch erhöhte Spannung der Atmosphäreoder durch den Einflufs tellurisch-atmosphärischerUmstimmung hervorgehrachle Reizung des Nerven-systems und dadurch bedingte Congestion zu denCentral-Organen betrachte, die Cholera im Stadiumder Apoplexie aber nur als eine erhöhte, auf Rücken-mark und Gehirn sich fortpflauzende Reizung, in de-ren Folge sich Lähmung einstellt: so hin ich, solange ich kann, in Behandlung derselben der ablei-tenden, kühlenden und congestionswidrigen Behand-lungsweise zugethan. Nur wenn der Puls gänzlichfehlt, wenn die arterielle und venöse Circulation be-reits verschwunden ist, wende ich mich zu den in-