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Beitrag zur Erkenntniss der Natur und Heilung der Cholera : nach eigenen Erfahrungen
Entstehung
Seite
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Sollte das nicht der Fall sein, sondern im Gegen-tlicil Schmerz im Leihe, Erbrechen,Durchfall, Krämpfenoch zunehmen, so ist es Zeit, einen Adcrlafs amAnne machen zu lassen, oder ein Brechmittel oderCalomel mit Opium zu nehmen, je nach Umständen,die nur ein Arzt abwägen kann.

PVie man sich in Ermangelung eines Arztes bei einemCholera-Anfall seiner selbst oder seiner Angehörigenzu benehmen 'habe.

In Ermangelung eines Arztes oder hei grofscr Ent-fernung desselben, auf dem Lande, wo der Tod schonerfolgen kann, ehe ärztliche Hülfe da ist, wo seihstchirurgische Hülfe fehlt, wende man hei einem echtenCholera-Anfall, den man nach den vielfachen Beschrei-bungen, die davon circuliren, schon erkennen wird,dessen Hauptsymptome aber dunkel-röthlich-blaue Fär-bung der Nägel, der Haut, des Gesichts, der Extre-mitäten, Marmorkälte des ganzen Körpers, besonders.auch der Zunge und des Athems, Erbrechen und Ab-führen wässeriger Massen, heisere, kreischende, belegteStimme, grofsc Hinfälligkeit, Unvermögen, zu stehen,zu gehen und zu sitzen, Angst, Unruhe, Druck auf derBrust, Zusammenschrumpfen der Haut an den Hän-den, heftige Krämpfe in den Muskeln der Beine undArme, die manchmal bis zum Starrkrampf sich stei-gern, sind bei einem solchen Falle wende mandreist kalte Begiefsungen auf Rop 1, Magen undUnterleib an, und zwar, indem man an dem ersten,besten Orte, wo man kaltes Wasser findet, mit einemkleinern Gefäfs ungefähr einen Eimer voll, innerhalb