allenfalls Cajeput-Oel, Salmiakgeist, Camphor-Spiri-tus u. s. w. 1
Wie hat man sich zu verhalten, um beim Auftretenverdächtiger oder zweifelhafter Symptome, die demStadium der Vorboten angehören, bei der sogenann-ten Cholerine, einem Cholera-Anfall vorzubauen?
Obgleich die Beantwortung der Frage schon in dem vfrüher Gesagten liegt, so will ich doch für den Nicht-arzt hier in Kürze noch einige Vorschriften darü-ber gehen.
Da die Cholera ein durch Reizung der Eingeweide-Nerven entstehender Brechdurchfall ist, der in Krampfeund endlich in Blutstockung und schlagflufsartige Läh-mung übergeht, so kommt Alles darauf an, der völ-ligen Entwickelung dieses Uebels vorzubeugen.
Man kann dieses fast immer, wenn man den An-fang der Krankheit früh genug erkennt und die rech-ten Mittel anwendet.
D ie Vorboten, der Anfang , der Krankheit bestehenmeistentheils in einer Diarrhöe, die mit Unbehagenim Kopf und Magen, Beklemmung auf der Brust,Poltern im Leihe, Neigung zum Erbrechen, Appetit-losigkeit, Frostschauder u. s. w. verbunden ist.
Diese Diarrhöe unterscheidet sich von jeder an-dern durch charakteristische Symptome, die hier nichtnäher anzugeben sind.
Um nun sicher zu sein, dafs eine Diarrhöe, sei sieauch nur eine biliöse oder katarrhalische oder gastri-sche, nicht in Cholera übergehe, mufs man jedenDurchfall, der Einen in einer Zeit, wo Cholera an