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In Hinsicht dev Kleidung hat man wahrend derDauer der Epidemie nicht Unrecht, eine gröfscrcSorgfalt, als gewöhnlich, anzuwenden. Ich liahe miteinem gewissen Leichtsinne mich nicht an die War-nungen gekehrt, welche man mir von allen SeitenIn Rücksicht meiner leichten Kleidung machte; da-für hätte ich denn auch beinahe einen leichtenFehler durch einen Cholera-Anfall büfsen können.Ich fuhr an einem Septemher-Abend auf offenem Wa-gen im strengsten Trabe gegen einen scharfen Nord-ostwind von den Dörfern auf dem Chaussee-Dammenach Marienburg zurück und war' hei übrigens leich-ter' Bekleidung nur durch einen Mantel geschützt;ich empfand eine Erkältung und glaubte, dafs einKatarrh darauf folgen werde; statt dessen bekam icham andern Morgen Uebelkeit, Kopfschmerz, Mattig-keit, Unbehagen und Diarrhöe; obgleich ich dieseSymptome noch nicht beachtete, sondern frühstückte,sogar einiges Obst afs und zu Krankenbesuchen aus-ging, so nötliigte mich doch die Zunahme der Symp-tome, mich nach Hause und zu Bette zu begeben Jdurch strenge Diät und Beförderung der Ausdünstungwaren in 24 Stunden Unbehagen, Kopfschmerz, Ue-belkeit etc. verschwunden; die Diarrhöe dauerte in-defs noch 10 Tage fort.
Ich habe mich davon nicht abhalten lassen, meineCholera-Geschäfte zu besorgen, und bin durch Auf-merksamkeit auf Diät und Hüten vor Vei'kältungwieder hergestellt worden.
Ich trug in dieser Periode einen Zettel bei mir,worauf die Behandlung beschrieben war, welche ichbeim Cholera-Anfall an mir befolgt sehen wollte.