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Rheinweins nur Bordeaux, Port-Wein, Madera u. s. w.;es kommt liier darauf an, das richtige Mafs zu halten.
Die Neigung zu Diarrhöen zur Zeit der Cholera-Epidemie wird allerdings durch den Genufs von ge-würzhaften, hitzigen Weinen und starken Speisen eineZeit lang gehoben; man setzt sich aber der Gefahraus, plötzlich und heftig zu erkranken.
Einfache, nahrhafte, schleimige, eiweisstoffige Nah-rungsmittel des Pflanzen- und Thier-Reichs passenam besten, ohne dafs defswegen andere Speisen, diegleichsam als Gewürz und Zierath der Tafel dienen,gänzlich untersagt wären.
So schädlich der unzeitige Genufs kalten Wassersauch, besonders in Bezug auf Cholera, ist, so ist das-selbe, wenn man weder durch Bewegung noch durchSpeise und Trank erhitzt ist, entweder pur für sich,oder mit etwas Zucker und Wein versetzt, als Ge-tränk sehr zu empfehlen, vorzüglich aber denen, diesich an den Genufs kalten Wassers wie an eine- Arz-nei gewöhnt haben; es pafst also vorzüglich vor demEssen und vor der Arbeit.
Zur Abendmahlzeit mufs man nur milde, leichtverdauliche Speisen wählen; Bouillon, oder Suppenvon Gerste, Reifs, Hafer- und Buclrweizen-Grütze, de-nen man einige Löffel Weines und Zuckers hinzu-setzt, und etwas leichtes Fleisch — genügen.
Man darf durch die Abendmahlzeit nicht die nächt-liche Ruhe stören ; denn ein erquickender Schlaf istdas beste Präservativ gegen Cholera. Er gibt demNervensystem besser, als Wein und Gewürze, die ge-
hörige Kraft, gegenreagiren.
feindliche
Einwirkungen