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gen schleichender Hirnreizung, Entzündung oderhitziger Gehirnhöhlen-Wassersucht.
Wenn jnan nun aus dem Erfolge der Behandlungauf das Wesen der Cholera schliefst, so geht auchdaraus hervor, dafs die hei derselben austretendeLähmung ihrem ganzen Wesen nach nicht Lähmungaus Erschöpfung und Auflösung, sondern Lähmungaus Uebcrreiz und Ueherfüllung sei, dafs das Wesender Cholera nicht directe, sondern indirecte Schwächesei. Man wird auf dem oben bezeichnten (antiphlo-gistischen) Wege— den übrigens schon die englischenAerzte Corbyn, Johnson, Jameson, Adam, Whyte, Ken-nedy, Burell, Annesley, Finlayson, Colledge, und diefranzösischen Aerzte Crevier, Negrin, Lesson u. s. w.,freilich nicht ohne Widerspruch, den manche russi-sche und polnische 'Aerzte eingeschlagen, und denmanche Stimmen aus verschiedenen Gegenden, wo dieCholera herrschte, empfohlen haben, — freilich nichtalle Cholera-Kranken retten; doch halte ich den Er-folg dieser Behandlung für um so gewisser, je früherman auf diese Weise zu handeln beginnt. Gewifswird man auf diesem Wege hei Behandlung der Cho-lera eben so wohl bessere Erfolge haben, als man,z. B., bei Croup, Encephalitis — Hydrocephalus acutus,bei Tetanus und Apoplexie, bei Enteritis u. s. w.,selbst bei gesunkenem Pulse und scheinbarer Er-schöpfung, durch Blutentziehungen mehr ausrichtet,als durch Reizmittel.
Durch fleifsiges Beobachten von Cholera-Krankenlernt man die Periode, wo ein reichlicher Aderlafs dasLeben des Kranken rettet, genau kennen. Es ist derMoment, wo bei Erbrechen, Durchfall und Krämpfen,