]>ci Pi’äcordial-Angst und Lcibschmerzcn, bei charak-leristischcn EnUeerungen nacli oben und unten, beibeginnender Kälte und Veränderung der Stimme, derl’uls immer tiefer sinkt und zu verschwinden droht.— Unter solchen Umständen ist der Adcrlafs daserste, das einzige Mittel und unersetzlich. Der Pulshebt sich danach, wird weich und voll; Erbrechen,Durchfall, Angst, Schmerz und Krampf hören meistgänzlich auf, und der Kranke geneset entweder gleich,bei antispastischer diaphoretischer Behandlung, oderes tritt die Notlrwendigkcit ein, den Adcrlafs zu wie-derholen, Blutigel zu legen; erweichende Umschlägezu machen, Bäder zu verordnen, Emulsionen, schlei-mige Decocte und Calomel zu reichen.
In sehr vielen Fällen von Vorboten der Cholerareicht man mit schleimigen Mitteln, Diät und scliweifs-heförderndem Verhalten aus; doch allerdings gibt cseinige, wo auch dieses Verfahren nicht vor demhercinhrechcnden Anfall schützt.
Wie ganz anders und wie viel nachsichtiger wür-den manche Schriftsteller mit den Aerzten verfahren,wenn sie diese acuteste aller Krankheiten, die Krank-heit und Tod in Einem ist, zu beobachten Gelegen-heit fänden ! Sie würden nicht ferner die manchenOpfex’, die sie noch fordei’t, der Schwäche der ärzt-lichen Kunst, sondern der Gewalt jener Krankheitzur Last legen.