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Spiefsglanz, Ipecacuanha, Camplior oder Niefswurz be-zwingen zu können; es gibt keine bessere Zurück-weisung solcher Irrthümer, als die des Celsus gegenden Homöopathen seiner Zeit Erasistratus, der demGetränke des Kranken Anfangs 3—5 Tropfen Weinesund nachher mehr zuzusetzen räth. „Wenn nun jener,“— sagt Celsus — „indem er von Anfang Wein gab,'aus Furcht vor Crudität so wenig zu geben verord-nete, so hat er das nicht mit Unrecht getlian; wenner aber diese gewaltige Krankheit mit 3 Tropfen zulieben geglaubt hat, so ist er im Irrthum (erravit).“
Nach den Erfahrungen, die ich über Cholera zumachen Gelegenheit hatte, bin ich bei folgenderBehandlung stehen gehlieben, weil sie mir einige Er-folge geleistet hat und mir rationel scheint.
Sobald ich mich bei einem in Stadio apoplecticobefindlichen Cholera-Kranken durch den angestelltenVersuch, zur Ader zu lassen, von der Unmöglichkeit,Blut zu erhalten, überzeugt habe, wende ich langefortgesetzte Einreibungen mit reizendem Spiritus, Sina-pismen und warme Einhüllungen an, reiche oft, alle5 Minuten, eine Tasse warmen (34° R.) Tliees ^onCanaillen, Flieder, Mentha, oder auch in Ermange-lung derselben Fleischbrühe, Brodwasser, Zucker-wasser, oder seihst pures Wasser, und gebe ohne be-sondere Rücksicht auf die Constitution der Krankeninnere Reizmittel, die ich mehr nach der Eingabedes Augenblicks, als nach bestimmten unumstöfslichenIndicationen auswähle. DerLicp ammon. succinici, derCamplior, Ipecacuanha, Valeriana, Angelica, Arnica,Scrpentaria, Ammon, carbonicum pyrooleosum, Naph-tha pliospliorata, die flüchtigen Oele, als: Oleum