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Beitrag zur Erkenntniss der Natur und Heilung der Cholera : nach eigenen Erfahrungen
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Kranken Ochsengalle in grofsen Gaben reichen unddavon ähnliche Wirkungen erfolgen sehen, w'ie nachdem Gebrauch jenes Eisenmitteis. Die Symptome derCholera, Erbrechen, Krampf und Abweichen, hörtenzwar bald danach auf 5 an deren Stelle trat aber einbald entzündlich, bald nervös gastrisches Fieber, einCerebral-Typhus, die fast ohne Ausnahme in TodD ie Belladonna wurde von andern mit

ohne

übergingen.

gegeben,

den gröfsten Erwartungen des Eifolgesdafs ihre Wirkung jenen Erwartungen entsprochenhätte. Ilr. Dr. Gottei in Elbing, der verdienstvolle undthätige Dirigent des dortigen Cbolera-Lazarcthes Nr.I, gab mit ziemlichem Erfolg die Naphtha pliosphoratain grofsen Gaben (2 Drachmen auf 6 Unzen). Anderehaben bald den Wismuth, bald das Quecksilber, ja,sogar Zink, Kupfer und Arsenik anzuwenden gcratlien,und von den Yegctabilien ist fast kein Mittel unver-sucht geblieben. leb habe fast alle die empfohlenenMittel vom Oleum cajeputi bis zum Küclicnsalz hinabentweder selbst angewendet, oder anwenden gesehen,auch manche Fälle, die ohne alle Arznei verliefen,beobachtet. Ich möchte fast darüber urthcilcn, dafsviele jener Mittel zu klein sind gegen die- gewaltigeKrankheit, dafs manche nur schaden, weil die Haupt-sache darüber vernachlässigt wird, und dafs es nichtdarauf ankommt, Mittel zu ersinnen, die Erbrechenund Durchfall hemmen, wohl aber ein Verfahren zulinden, worauf sich die Absonderungen der Haut, Lungeund Nieren wieder einstellen. Auch die Homöopathenhaben mit ihren Pygmäen-Mittcln an der riesenhaftenGestalt der Cholera sich abgemüht und geglaubt, die-sen Kolofs durch die Atome ihrer Gaben von Kupfer,