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Beitrag zur Erkenntniss der Natur und Heilung der Cholera : nach eigenen Erfahrungen
Entstehung
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immer .von selbst angefeuclitet erliält und dabei we-nig Flüssigkeit verbraucht.

Die Krämpfe der Waden, Schenkel, Zehen undFinger werden durch Reiben sehr erleichtert; es istwahrscheinlich, dafs das Reiben nicht nur durch dasHin- und Herbewegen des dickflüssigen Blutes in dengröfseren und kleineren Venen, sondern auch durchNerven-Einflufs lindernd wirkt; gewifs aber ist eseines der besten Mittel zur Wiederbelebung der Hautund zur Wiederherstellung der peripherischen Circu-lation. Das Reiben mufs oft Stunden lang fortgesetztwerden; nicht selten habe ich selbst Hand angelegt,um den Krankenwärtern, denen dieses Geschäft leichtzu mühsam wird, und die lieber umhergehen unddem Kranken dann und wann einen Löffel Arzneieinflöfsen, mit gutem Beispiel vorzugehen.

Für dieses Stadium der Cholera hat man alle äufsernund innere Mittel versucht und von keinem die sehn-lichst erwünschte Wirkung eines Specificums erhal-ten. Als äufsere Mittel hat man trockene und feuchteWärme in allen Formen, die Moxa, das Glüheisen,den in kochendes Wasser getauchten Hammer,'Sand-,Asche-, Kleien-, Haferkissen, Wärmflaschen aller Art,trockene Badewannen empfohlen; in der Constructionvon Bad- und Dainpfbad-Gerätlischaften hat man Alleserschöpft; man ist von der Anwendung der siedendheifsen Dämpfe zu der des Eises und der kaltenBegiefsungen übergegangen. Letztere haben sich ammeisten bewährt; schon die Araber kannten sie (Abu-bekr empfiehlt sie im Buche Almansor, lib. IX. cap.31, de Cholerica passione); die Perser wenden sie an;die ausgezeichnetsten Aerzte Königsbergs haben sie