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Beitrag zur Erkenntniss der Natur und Heilung der Cholera : nach eigenen Erfahrungen
Entstehung
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der den freieren Einflufs desselben auf Respiration,Circulation und Oxydation.

Nachdem man die V. S. entweder mit Erfolg^odervergebens angestellt bat, mufs man gleich die äufsereBehandlung eintreten lassen; man läfst mit lieifsemWasser gefüllte Krüge oder Wärmflaschen oder heifs-gemaclite Steine, cingewickelt, dafs sich der Krankenicht verbrenne, an die Fufssoblen, an die innereund äufsere Seite des Unterschenkels, an die äufsereSeite des Oberschenkels und auf den Unterleib legen,läfst den Kranken, der sieb von Angst, Krampf undSchmerz höchst unruhig hin und her wirft, bald er-bricht, bald abführt, immer sorgfältig gedeckt haltenund ihm auf Magen und AVaden Senfpflaster appliciren,die bis zum erregten heftigen Brennen liegen blei-ben. Während die unteren Extremitäten gedeckt sind,müssen die Arme gerieben werden, und während mandie oberen Partieen sorgfältig bedeckt hält, läfst manRücken und Schenkel frottiren.

Zum Reihen bedient man sich eines Vehikels unddes Reibzeugs oder auch der blofsen Hand. Das Ve-hikel kann Wasser, Oel, Branntwein, BrannLwcin mitPfeffer, Eau-de-Cologne, Ol. therebinthinae, Spirit,camphoratus, saponatus, oder eine Composition sein,wozu man gewöhnlich Spiritus vini camphoratus,..Ol.therebintinae, Liquor ammonii caustici, Tincturaoder Pulvis capsici annui, Ol. carvi, anisi u. s. w.in gewissen Verhältnissen nimmt. Das Reihzeug be-steht aus wollenen Lappen, dergleichen Handschuhen,Bürsten, oder auch aus einem von Herrn Mcdicinal-Rath Dr. Casper angegebenem Instrumente, das sich