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Beitrag zur Erkenntniss der Natur und Heilung der Cholera : nach eigenen Erfahrungen
Entstehung
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des Kranken, oder wegen eines eintretenden Läh-jnungs- und Auflösungszustandes. Ich habe solcheFälle immer schlimm enden gesehen, und dieses Nach-bluten der Yene, sobald es nicht eine hlofse Nach-lässigkeit des Verbandes war, immer als ein üblesprognostisches Zeichen betrachtet.

Man macht den Aderlafs bis zu 12 und 16 Unzen,je nachdem die Kräfte des Kranken es erlauben unddie Umstände es erfordern; ich habe ihn in -vielenFällen mehrere Mal wiederholt und nur bei Säuferneine Contra - Indication durch schlechten Erfolggefunden. Oft bessert sich der Kranke gleich nachdem Aderlafs, und dies thut sich durch eine natur-gemäfsere Färbung seiner Haut kund. Das Blut bat,obgleich einige Schriftsteller das Gegentheil behaup-ten, zuweilen eine Kruste, die aber immer nurgelatinös, von geringem Zusammenhang ist; in jefrüherer Periode man in dieser Krankheit zur Aderläfst, um so häufiger erscheint eine Entzündungshautund um so consistenter ist sie; in den meisten Fäl-len hat das Blut freilich weder Blutwasser noch Kruste.

In diesem Stadium helfen weder Blutigel nochSchröpfköpfe; sie geben kein Blut, selbst wenn man,wie ich es mehrere Mal versucht habe, mit einerSchröpfpumpe die Luft aus dem Schröpfglase aus-pumpt; die Capillar-Gefäfse der Haut enthalten keinBlut, wenigstens kein lliefsendes.

Die Blutentziehungen wirken nicht allein mecha-nisch, sondern auch dynamisch; sie befreien nichtallein das Herz von Ueberladung, sondern auch dasNervensystem von Druck, und befördern dadurch wie-