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Das dritte Stadium, oder das Stadium febrile, folgt,im Falle der Kranke jenes apoplektisclie, meistenstödliche Stadium überlebt, auf das zweite. Es ist dieReaction des Lebens gegen den hereinbrechendenTod; es ist die erwachende Lebenskraft, welche nachlangem Drucke sich emporrichtet, um sich zu befreienund durch Kampf auf Lehen und Tod die Fesselnder Cholera abzuschütteln. Dieses Fieber hat denCharakter des Synoclius und Typhus, zuweilen dender Entzündung; immer ist es mit heftiger Congestionzum Kopf verbunden.
D iese drei Stadien hangen ganz natürlich zusam-men und bilden eine Krankheit, die wir Choleranennen, die aber passender Hydrops acutus intesti-norum genannt würde. — Die von Herrn Dr. Sino-gowitz gemachte Bemerkung, dafs man die Cho'eraAcholera nennen müsse, finde ich sehr richtig.
Es haben mehrere Schriftsteller die Cholera ein-getlieilt in Cholera mitis- und veliementissima, anderein Ch. gastrica, rheumatica, inflammatoria und nervosa,erethica, torpida u. s. w.
Mir scheint die Cholera eine so selbstständigeKrankheit, dafs man von ihr höchstens sagen kann,sie complicire sich mit einigen jener Zustände; dafssie aber eine besondere Färbung, Veränderung ihresWesens und Verlaufes annehme, habe ich nicht gefun-den. M a n wird von der Cholera mit eben so wenigRecht sagen, sie sei gastrisch, nervös etc., als manes vom Croup sagen wird; man kann höchstens einenUnterschied in den Graden nachweisen.
Der Verlauf der Cholera ist nicht immer sehr acut;zuweilen gehen die Vorboten Wochen lang vorher,