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Beitrag zur Erkenntniss der Natur und Heilung der Cholera : nach eigenen Erfahrungen
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selben rasclicr und gewaltiger hervor und mit ihnendie Einwirkungen, welche dieselben auf die Orga-nismen ausüben. Veränderungen der Erde haben sichvon jeher durch Ueberschwemmungen, Erdbeben,vulkanische Ausbrüche, durch Hervorhebungen undVersenkungen, endlich durch Seuchen kund gcl.han;solche Veränderungen, Umstimmungen offenbarensich am ersten an solchen Orten, wo durch örtlicheVerhältnisse, durch Lebensart, durch Clima eineleichtere Empfänglichkeit für jenen Einflufs gege-ben ist.

Kann man sich aher auf der E rt le ein Land, eineGegend denken, die mehr zur Empfänglichkeit fürdiesen Einllufs prädisponirte, als Indien und dasDelta des Ganges, wo Pllanze und Thier und jedevegelative Bildungskraft sich zur höchsten Stufe ent-wickeln, wo der Mensch durch das warme Clima,durch lieifses Blut und durch die lockendsten Pro-duete zu jeder Art cxcessivcn Lebens hingerissenwird; endlich, wo beständige Gasaushauchungendie nahe Verbindung der Oberfläche der Erde mitden in ihren Tiefen vor sich gehenden Umwälzungenbezeugen ?

liier also, wo Pllanze und Thier und Mensch durchdie Wechselbeziehung der Sonne und der Erde zumhöchsten Lebensgenufs, zur höchsten Empfindung 1)0-fähigt sind, hier nnifs der Einllufs, den Erde oderHimmel auf das Menschenleben auszuüben vermögen,sieh am ersten kund thun. Defswcgen erscheint Asienüberhaupt als die Wiege aller menschlichen Cultur,aber auch als die Geburtsstäüc aller von Osten ausüber Europa sich verbreitenden Wcltseuchcn.