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Beitrag zur Erkenntniss der Natur und Heilung der Cholera : nach eigenen Erfahrungen
Entstehung
Seite
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IS

Wir sehen jenen Einilufs, der sich in Ilervorbrin-gung der Cholera kund that, allmählich an denMeeresküsten, in den Handelsstädten, auf den Schif-fen, im Heere und unter den Sclaven der beidenHalbinseln und des asiatischen Continents sich kundthun, endlich auch im europäischen Rufsland. Krieg,Handel, Leidenschaften, iibermäfsiger Genufs desBranntweins, schmutzige Wohnung, Unreinlichkeit derHaut, und schlechte, saure, gälirende Nahrung be-günstigten hier die Entwickelung der Seuche.

Es würde nicht schwer sein, zwischen den grofsenErscheinungen im Lehen der Nationen und den grofsentellurisclien Bewegungen einen gewissen Zusammen-hang aufzuweisen; hei den Seuchen ist dieses nochleich ter. Unser Nervensystem ist der Leiter für mag-netisch-elektrische, für unwegbare Wirkungskräfte;wir sind durch dasselbe mit dem Universum in be-ständiger Beziehung, und ohne Frage gibt es Perio-den, wo diese Beziehungen mehr oder weniger leb-haft auf unser Lehen einwirken; andererseits wirdbald diese, bald jene Partie unseres Nervensystemsvorzugsweise in Anspruch genommen; defswegen sehenwir bald Typhus, bald Schweifsfieber, Ausschlags-krankheiten, bald "Wechselfieber, bald Influenza epi-demisch herrschen. Einer solchen periodischen Ein-wirkung verdankt auch wahrscheinlich die Cholera-Epidemie ihren Ursprung.

Zur Ausgleichung jener beiden differirenden Mei-nungen über Verbreitung der Cholera durch Conta-gion oder durch miasmatische Einflüsse läfst sichFolgendes sagen: Die eifrigsten Contagionisten'müsscnzugehen, dafs die ersten Fälle von Cholera ein Pro-