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2 (1810)
Entstehung
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Nach Peil !

dem großen Graham, bewürkt die Compensation durchfolgende Einrichtung. Er schneidet uns einer einzigenSrahlplatte zwey Stangen, wovon er die eine zum Pen-del, die andere zur Compensationöstange braucht, undbeude in eine solche Verbindung mir einander setzt, daß,vermöge der ihm eignen Aufhängungsweise des Pendels,dessen Schwingungöcentrum gerade um so viel höher ge-rückt wird, als die Verlängerung beyder Stangen durchWärme beträgt, und gerade um so viel niedriger, als beydeStangen durch Kälce verkürze werden. Der Preis einersolchen genau geprüften Gewicytuhr mit Z2 tägigcm Gang iist 200 .Rchlr., einer Federuhr mit 24stündigem Gangund Schlagwerk, auch Halbsekundenpendel mit ähnlicherCompensation und den Scangen aus Messing, i oo Rthlr.(S. Ueber die einfachste Compensation des Pendels. vomProstHu th in Frankfurt a. d. Oder; im Astronom.Jahr-buche von I. E. Bode, für das Jahr iZoz.)

Eine ähnliche Einrichtung des Pendels, als die desFordyce, aber weit vorzüglicher, h^ He. Rauschen-plat in Göttingen erfunden. Das Holz ist bekanntlichbey abwechselnder Wärme und Kälte ebenfalls Verände-rungen unterworfen. Und wörtlich bemerkte schon Fag-got, daß auch der Uhrkasten, woran die Compensinions-stange fest sitzt, Veränderungen im Gange der Uhr er-zeugte, daß das Pendel kürzer wurde, wenn sich dasHolz des Kastens in der Wärme der Länge nach zusam-men zog. Bey den Metallen ist es gerade umgekehrt.Das.Zusammenziehen des Uhrkastens in der Wärme undbesten Ausdehnen in der Kälce suchte Faggok dadurchzu corrigiren, daß er die Höhe der Uhrplatten bis zu demArme, der des Pendels Bewegungspunkc bestimmt, unddie Länge des Holzes zwischen diesen Uhrplatten und demBefestigungspunkce der Compensarionsstange in ein umge-kehrtes Verhältniß der Ausdehnungen brachte. Da eraber hierbei) die Beschaffenheit der tust, die bald eine grö-ßere bald eine geringere Zusammenziehung und Ausdeh-nung des Holzes bewürkt, nicht mir in Betrachtung zog,so mußten bey der Compensation immer noch einige Män-