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2 (1810)
Entstehung
Seite
545
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gel übrig bleiben, die zwar nicht beträchtlich waren, aberdoch immer noch Unrichtigkeiten im Gange der Uhr sehenließen, die bey. einem ganz genauen Zeitmesser ebenfallsweggeschaft werden maßten. Des Herrn RauschenplatsPendel vermeidet nun auch diese Unrichtigkeiten durch einesehr zweckmäßige Verbindung der Compcnsationsstangemit dem Pendel und der Wand des Uhrkasicns. (S. Jour-nal für Fabrik, Manufaktur, Handlung und Mode.Januar I goo. S. I. f.)

Schnecke des Schlagwerks s. Schlagwerk.

Sonnenuhr. Zu dem Verzeichniß der Bü-cher. S. 200. Bd. II.

Rumpel'ö Betrachtung über die Sonnenuhren.Erfurt r?84.

Pistorius, Anweisung zur Verfertigung richtigerSonnenuhren. Erfurt 1797. 8-

Wasseruh r. Eine sehr artige Wcisseruhr, wel-che man auch jetzt noch hin und wieder zum Nutzen undVergnügen gebraucht, ist folgende. Eine Trommel istin verschiedene Fächer oder Kammern getheilt, etwa inacht. In diesen Fächern befindet fiel) eine QuantitätWasser oder eine andere Flüssigkeit, welche durch ein klei-nes koch aus einem Fache ins andere läuft. Durch dieMitte der Trommel geht eine genau cylindrisch gedrehteAxe von Eisen, die nach jeder Seite der Trommel hinum ein ziemliches vorsteht, und um welche sich auf jederSeite eine Schnur wickelt, woran sich die Trommel herab-senkt. Beyde Schnüre von gleicher Länge werden oben andem Gestelle befestigt, zwischen welchem die Trommelhangt. Der Zugang der Luft ist den Flüssigkeiten inder Trommel gänzlich abgeschnitten, und die Axe derTrommel hängt überall horizontal. Auf beyden Seitendes Gestelles stehen die Stundenzahlen von i bis 24, oderwenn die Uhr nur zwsils Stunden geht, von i bis 12.Wenn nun die Schnur um die Axe gewunden ist und dieTrommel ganz oben steht, so lauft das Wasser aus einemFache der Trommel ins andere, und macht, daß dieseso lange im Drehen bleibt, bis die Schnüre sich gänzlich

II. Theil. N n