Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
453
Einzelbild herunterladen
 

Waa Wal

45Z

W.

Waagrecht, s. Horizontal.

Währung vor Uhr. So nennt man dieZeit des Ganges einer Uhr wahrend einem Auf-uge.Die Wahrung kann daher 24 Stunden; 8 Tage; rMonat, oder i Jahr seyn.

Walzen, s. Abwälzen.

Wärme, Würkung derselben aufsPendel, s. Pendel und Veränderung derMetalle durch Wärme und Kalte.

WahreZeit, s. Aequation. »

Walze, L^linäre. So nennt man den andem ersten Nabe dem Walzrade sitzendenCylinder, um welchen die Schnur, woran das Gewichthängt, zum Aufziehen gewunden wird. Es wird dieseWalze so mit dem ersten Rade in Verbindung gefeit,und zwar durch Hülfe eines Ge sperr es, daß sie sichmit diesem Rade zugleich herumdrehe; die Menge ihrerUmdrehungen beruht denn blos auf die Länge der Schnur.So vielmal diese sich um die Walze wickelt, so viele Um-gange macht die Walze. Es muß die Walze ja rechtcylindrisch gedreht seyn, damit der Fall des Gewichtszu jeder Zeit immer der nämliche sey. Das weitere s.Pendeluhr.

Walze der Spieluhr. Hierunter verstehtman den Cylinder, auf welchem die Stifte befestigt sind,die gleichsam die Noten vorstellen, und das Spielenverursachen, s. Spieluhr.

Walzenrad, Walzrad, Schnurrad.Diesen Namen giebt man dem ersten Rade einer Wand-»ihr, auf welchem sich concentrisch die Walze befin-det. Bey einer Achttageuhr richtet man das Rad soein, daß es in »2 Stunden.einen Umgang vollendet;es muß also die Schnur, damit die Uhr 8 Tage gehe,