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abgewunden haben. Das fortrinnende Wasser verändertnämlick sehr langsam den Schwerpunkt der Trommel,wodurch die Bewegung fast eben so wie bey den chinesischenPurzelmännchen erfolgt. Die beyden Enden der Axe, diean den Stundenzahlen herunter gehen, geben denn dieZeit des Tages an. Diese Stundenzahlen konnte manleicht nach einer guten Raderuhr abmessen, und an dasGestelle zeichnen. Ist die Trommel einmal herunterge-laufen , so windet man sie wieder hinauf, indem man mitbeyden Handen die Axe faßt. Wenn sie z. B- um isUhr abgelaufen ist, so dreht man die Trommel um diei2te Stunde so weit hinauf, daß die Axe genau die oberste12 bestreicht, wo sie alle Stunden hindurch die Zeit wie-der angeben wird. — Diese Wasseruhr ist wahrscheinlichums Jahr i66o in Italien erfunden worden.
Man kann eben dieselbe Wasseruhr auch so einrichten,daß oben ein ordentliches Zifferblatt mit conccntrischenKreisen, in 12 oder 24 gleiche Theile oder Stunden ge-theilt, hinkömmt, auf welchen der Zeiger herumgehtund die Stunden anzeigt. Ein Faden nämlich, der an dieAxe der Trommel befestigt ist, wird oben um eine großesich vertikal drehende hölzerne Scheibe gewunden, derenAxe den Zeiger tragt, welcher genau in 12 oder 24 Stun-den einen Umgang macht. An dem einen Ende des Fa-dens hangt ein kleines Gewicht. So wie sich nun dieTrommel langsam heruntersenkt, so zieht sich der Fadennach, und dreht die Scheibe, folglich auch den Zeigerherum. Auch zum Wecken kann die Uhr eingerichtet wer-den, wenn man unterhalb derselben eine Auslösung anbringt.Man richtet den Zeiger auf die zu weckende Stunde,hernach windet man aber die Walze wieder um so vielzurück, als noch Stunden bis dahin verstreichen müssen.
Druckfehler.
B-1. S- Zi. Zelle 3 von unten, lese man Zehn theile stattAntheile-