Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
428
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länglich spannen konnte. In beyden Fällen ist kein an,der Mittel übrig, als eine neue Feder in die Uhr zu-sehen. lüenn die Kette untergeschlagen ist; so darfman sie ja nicht mit Gewalt unter der Trommel her«auszuziehen suchen, um etwa einige Mühe, die dasAuSstnandcrnehmen macht, zu sparen. Man ist dasehr in Gefahr entweder die Kette zu zerreißen, oderwohl gar Zahne des Steigrades, oder eines andern Ra,des, worin sich die Kette beym Unterschlagen leicht ver-wickelt, abzureißen. Man thut am besten und nimmtdie Uhr gleich aus einander.

V.

V- Man findet diesen Buchstaben gewöhnlich auf derKlobenplatte der Repetir-Taschenuhr, neben der Stell,schraube, welche das eine Zapfenloch für den Zapfendes letzten Getriebes im Repetir, Laufwerke enthalt. Erbedeutet Vito, geschwind, indem, wenn ich dieStellschraube nach dieser Richtung drehe, die Repetir-uhr geschwkider schlägt, weil denn der Eingriff diesesGetriebes in sein Rad weniger tief wird. Dem Buch,staben V gegenüber steht der Buchstabe (l^snwment)welcher das Gegentheil bedeutet, s. O.

Veränderung der Metalle durchWärme und Kalte, Ihre Ausdehnung inder Wärme und Zusammenziehung in der-Kälte, Oll sratian äs; mstLsax psi lsclislsur et cc> ntracti 0 n par Is kroici. AlleKörper leiden eine Veränderung bey der veränderlichenTemperatur der Luft; sie dehnen sich in der Wärmeaus. und nehmen erkaltet einen geringern Raum ein.Hiervon sind also auch die festen Körper nicht ausge,

/ schloffen, von welchen die Uhren verfertigt werden.So verkürzt die Kälte die Metalltheile, die Wärmeverlängert sie. Daß diese Veränderung bey Theilen,welche einen unverrückbaren Stand haben müssen, und

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