Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
523
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tig vor Staube bewahrt, und etwa unter ein Glas aufei» reines Papier gelegt hat.

Man nehme erst das Minuten, oder großeBodcn,rad I mitderKluppzange, und stecke seinen langen Zapfendurch das mittelste Loch in der Platte, wodurch es indie Lage wie bey 2 . kömmt. Darauf nehme mandas Schneckenrad 6 mit der Schnecke, undstecke den langen Zapfen desselben in das für ihn in derPfeilerplatte befindliche Loch; so werden die Zahne diesesSchneckenrades in das Getriebe des Minutenrades grei-fen. Alsdann lege man auch Las FederhausOs mitfeinem längsten Zapfen in das ihm gehörige Loch. Aufdieses lasse man das Mittel rad oder kleine Bo-den rad ^folgen, in dessen Getriebe die Zahne desMinutenrades greifen, darauf das Kronrad Kl. Daskleine Bodenrad greift in das Getriebe desselben, undseine Zahne, welche aufrecht stehen, greifen alsdann indas Getiicbe des Steigrades. So lege mau überalle diese Räder die Klobenplatte z. und zwar so,daß die Löcher in derselben, welche mit Zahlen bezeichnetsind, auf die mit den nämlichen Zahlen bezeichnetenZapfen der Pfeiler in lb'ig. 2 . fallen, daß also 0 z.aufO Z. kömmt u. s w. Man drückt nun mit einemStücke reinen Papiers oberhalb auf die Klobenplatte,aber sa nicht fest, und schiebt alsdann mit einen feinenHölzchen, oder mit einer Kluppzange die Zapfe» behut-sam in ihre Löcher der Klobenplacte.

Einige Uhrmacher bedienen sich, das Kronrad mitseinen Zapfen in die Zapfenlöcher zu hängen, eines fei-nen Zirkels, wovon das Ende eines Schenkels gerade, dasandere aber gekrümmt ist. Dies Instrument wirdgewöhnlich Einlenker genannt Mit dem gera-den Ende fassen sie unter das Kronrad, mit demkrummen aber in dasselbe, welches also über dieZahne hinweggeht, und so schieben sie die Zapfendieses Rades in ihre Löcher. Dies Instrument ist aberwürklich überflüssig, und mau kann blos mit dem schongenannten Hölzchen, mit welchem man die Welle des