Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
515
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gemeiniglich bey englischen Taschenuhren mit Zierrachcnversehen ist die Pfeiler der Placken u. s. w. DerSraub der sich in diese Verzierungen seht, und nachund nach zur Schmiere wird, kann sehr leicht in dasUhrwerk gerathen, außerdem wird auch diesen Theilenihre Festigkeit benommen, welches man besonders beyden Pfeilern durch die edle Simplicität zu verhüten sucht.Auf welche Art man die Verzierungen erhalt, darübers. Stechen.

Zikloide, s. Cykloide.

Zilinder, s. Cylinder.

Zilinderuhr, s. Cylinderuhr.

Zinnasche, kotöe ck'ötain. Die Zinn-asche welche zum Policen der Stahltheile gebrauchewird, entsteht aus einer Mischung von Zinn und Blei-oder blos aus Zinn. Wenn nämlich diese Metalle einenHähern Grad von Hitze erreicht haben, als zum Schmel-zen derselben erforderlich ist; so setzt sich auf die Ober-fläche des geschmolzenen Metalls ein graues Pulver,oder eine Asche, die man mit einem Löffel wegnehmenkann; und dies ist die Zinnasche. Man kann dieZinnasche bey Zinngießcrn, Kupferschmieden und Mate-rialisten erhalten. Sie ist theurer als andere zum Poli-cen brauchbare Substanzen, aber besonders zum Polirendes weichern Stahls geschickt. Man hat gelbliche undweißliche Zinnasche; erstere kömmt aus England. Sieist nicht sogleich zum Poliren brauchbar, sondern mußerst stark geglüht, in einem irdenen Gefäße mit Wassergekocht, dann, nachdem das Waffer abgegossen, getrock-net, fein gerieben und geschlämmt werden. Ihren Ge-brauch alsdann findet man im Artikel Poliren.

Zinnlokh, s. Löthen.

Zirkel, (der Kreis,) s. Cirkel.

Zirkel, (das Instrument) (lomzias. Umden Kreis (Cirkel) von dem Instrumente (Zirkel) zuunterscheiden habe ich erstem mir einem C, und letzteresmit Z geschrieben, welches auch in mehrcrn mathema-tischen Büchern der Fall ist. Der Zirkel also ist

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