Dieser ring. So nennt man besonders beyeiner Pendeluhr, die mit einem metallncn Zieferblat.everseben ist, den zinnernen oder messingenen und versil-berten Ring, welcher die Abtheilungen und Zicfern fürdie Minuten und Stunden enthält, und coucemrischmit dem Minutenrohre aiif die falsche Platte befestigt ist,s. Zieferblatt.
Zicrrar!) en, Verzierrungen, O r n c-menrs. Die Verzierungen gewisser Theile einer Uhrhaben für den eigentlichen Zweck der M^ustne, n>elcherist ein genauer Gang, damit die Uhr zu jeder Zeit unddie tragbaren Uhren auch in jeder Lage beständig gleich-förmig gehen, keinen Nutzen, sondern sie dienen nur derUhr ein gutes Ansehen zu verschaffen, weil doch gewöhn-lich auch das Auge an Allem Antheil nehmen will.Freylich könnte man das einen Nutzen nennen daß ge-wisse Theile leichter durch die Verzierungen werde»,welche leichter seyn müßen, z. B. der Unruhkioben u. s.w.; allein alle diese Theile könnten auch ohne alle Ver-zierungen leicht gemacht werden, wenn man die über-flüssigen Theile nur gerade wegfeilce und sie nur da stehe»ließe, wo sie der Festigkeit wegen stehen kreiden mußten.Warum sollte man aber eine solche Simplicität beobach-ten, und den gleich in die Augen fallenden Theilen keineZierrachen gönnen, wenn es ohne Schaden dieser Theilegeschehen kann, da doch einmal der Geschmack zumSchönen in die Natur des Menschen gelegt ist? DieseZierrarheu dürfen aber nichts widernatürliches an sichhaben und unter einander ß mmetrisch seyn, sonst würdeder Geschmack auch dies wieder anstößig finden.
Man verziere daher die Theile einer Uhr, welchegute Künstler jedesmal zu verzieren psiegen, als beyTaschenuhren Unruhkloben, und Srellstück derenglischen Uhren. Bey den Pendeluhren verziert manhauptsächlich das Zieferblatt mit gegossenen, gestoche-nen und vergoldeten Ecken. Ueberflüssig aber lind sogarunschicklich ist es außer diesen Theilen noch mehrere zuverzieren, z. B. das Vorsallklöbchen — welches