Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
511
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Zis zii

gen will, der kann nun im Stande seyn, wenn er mitdem erforderlichen Email versehen ist, sich selbst dieZieferblatter zu verfertigen.

Um nun von der Güte eines Zieferblatts zu urthei-len z so muß es recht weiß, glatt, eben und ohne alleUnreinigkeir seyn. Die Zicfern und Abtheilungen müssengut gemahlt, schön schwarz, und letztere insgesamt akku-rat abgetheilt seyn. Es. müssen ferner die Zieferblatterauch nicht zu hoch, sondern nur unmerklich convex seyn.Dst Zicfern für die Stunden, die auf das Zieferbiattgemahlt werden, sind entweder römische oder deutsche;letztere sind, weil sie gleich ein Jeder bequem überschauenund erkennen kann, vorzüglicher. Die Minutenabthei-lungen bestehen entweder aus lauter Strichen, oder auslauter Punkten, oder auch aus Strichen und nur jedes-mal die fünfte Minute ist ein Punkt, oder endlich auchaus Punkten, nur daß jedesmal die fünfte Minute auseinem Striche besteht. Die dritte Art ist wohl die vor-züglichstc. Der Zahlen für die Minuten zeichnet manentweder zwölf über die Minutenabkheilungen, nämlicheine z über die fünfte Minute, eine 10 über die zehnte,eine 15 über die fünfzehnte, u. s. w. und endlich eine60 über die sechzigste; oder auch nur vier, nämlich überdie fünfzehnte Minute eine 15 , über die dreißigste einsZO, über die fünf und Vierzigste eine 4;, und über dissechzigste, genau über der Stundenzahl XII, eine 6o.Diese letztere Methode ist besser, weil dabey das Zrcfer-blatt nicht mit zu vielen Ziefern besetzt wird.

Will man nun ein Zieferblatt an eine Uhr anbrin-gen; so merke man sich folgendes:

i) Bey einer Pendeluhr-

Man hat hierbey weiter nichts zu beobachten, alsdaß man das große Zieferblatt von Email auf eben dieArt mit der falschen Platte verbindet, wie den metallnenZieferring. Nämlich man bohrt für die am Zleferblatcrbefindlichen Pfeiler Löcher durch die falsche Platte, so,daß das mittlere Loch des Zieferblatts genau coneemrifch