Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
509
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Zifferblatts gesetzt, es vermöge des Drucks der Schrau-benmutter festhalt, damit es sich nicht verrücken könrze.Die Welle muß recht cylindrischrund abgedreht, cen-centrisch mit der Theilfcheibe seyn, und senkrecht daraufstehen. Um das Zieferblatt nach den Abtheilungen dermesstngenen Scheibe einzutheilen; so bringe man aufderselben einen Führer von schwachem federartigen Blechean, wovon das eine Ende an der Welle der Theilfcheibefestliegt, das andere bis auf den Theilungskreis reicht.Setzt man nun dies letztere Ende, woran eine feineSpitze angebracht ist, auf einen Punkt der Einkheilung;so zieht man alsdann mit dem Bleystift einen Strichauf dem Zieferblatte für eine Minutenabtheilung.- Eheman aber die übrigen Striche zieht; so merke man sichja den erstem, welchen man etwa nach der Mittagsseite'hin richtet, die man am Rande der Platte angemerkthat. Hierauf gehe man mit dem Führer weiter undmache die übrigen Striche, so, daß für die Minuten 6c>herauskommen und für die Stunden 12.

Hat man auf diese Art die Minuten abgetheilt;so merke man einen Strich für den Mittag an, welchervon dem vierten Kreise an bis an den ersten gehe. Die-ser giebt denn den Ort an, wo man die 6oste Minuteund die XU. Stunde hinzeichncn muß. Man gehtfünf Abtheilungen weiter und macht da einen ähnlichenStrich, welcher den Ort anzeigt, wo I für die Stündeund 5 für die Minute hingesetzt werden muß. Alsdannkömmt auch, wenn man noch um fünf Minuten weitergeht, lo in den Kreis für die Minuten, und II für dieStunden. So geht man uMS ganze Zieferblatt herum,bis dies die bekannten Eintheilungen alle erhalten hat.Alle diese Eintheilungen macht man erst Mit Bleystift,und hA-nach mahlt man sie, nach dem Bleystifte gezeich-net, mit dem schwarzen Email.

Das schwarze Email, welches man zum Mahlendes ZicferblattS gebraucht, verfertigt auf eine ganz vor-zügliche Art ein sehr geschickter Emailleur zu ParisGaillard. Um es zu gebrauchen reibt man es in