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Wenn das Email recht schön, und die Oberflachedes Zieferblatts vollkommen glatt werden soll; so über-streicht man es wohl noch mit einem dritten Email, undsetzt es nochmals auf die nämliche Art und mit der näm-lichen Sorgfalt dem Feuer aus. Bemerkt man daßdas Zieferblatt Blasen (LourlckKures) hak; so öfnetman diese, und füllt sie wieder mit feinem Email aus,welches man im Feuer zerschmelzen läßt.
Hat man das Zieferblatt so weit emaillirt; so istnur noch übrig die Ziefern mit schwarzem Emailzu mahlen, welches leicht flüssig und fein ist. Bevorman aber dies Email aufträgt, muß man erst die Ein-theilung des Zieferblatts in die gehörigen Theile ver-richten. Man zieht nämlich mit dem Zirkel, in desseneinen Schenkel ein Bleystift steckt, feine Kreise; erstlicheinen am Rande des Zieferblatts, welcher den Rand desUhrglascs begrenzt; einen zweyten kleinern Kreisfür die Minutenabtheilungen. Man läßt alsdann einenhinlänglichen Zwischenraum für die Theile der Minutenund ihre Ziefern. Man zieht nun einen drittenKreis, welcher die Länge der Minutenabtheilungen be-stimmt, und einen vierten für die Länge der Stunden-ziefern.
Man kann sich zur Eintheilung des Zieferblattseiner Theilungsmaschine (s. Räderschneid zeug) be-dienen. Hat man ein solches Werkzeug nicht; so nehmeman eine messingene Scheibe 12 bis 15 Zoll im Durch-messer. Ein darauf gerissener mit dem Mittelpunkteder Scheibe coneentrischer Kreis werde in 6o Theile ge-theilt. Auf diese Scheibe lege man ein Zieferblatt, fürdessen Zapfen man darin Löcher gebohrt hat, in welchesie gelegt werden; und so kann man auf dieser Scheibedas Zieferblatt genau centriren. Um mit dieser Theil-scheibe das Zieferblatt concentrisch zu legen; so steckeman durch den Mittelpunkt der erstem eine Welle, woraneine Schraube geschnitten ist, an die man zugleich einekegelförmige Rolle gehen läßt, welche auf das Loch des