Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
505
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! Seiten des Ofens und läßt nur eine solche Oefnung, die

^ groß genug ist, um das Stück, welches man dem

Feuer aussetzt, frey hineinbringen zu können, wodurchdie Hitze innerhalb dem Ofen concentrirt wird.

Wenn man kleinere Stücke dem Feuer aussetzet!will; so belegt man das Innere des Ofens mit Schmelz-tiegelmasse, wodurch der Ofen verkleinert wird, damitman nicht genöthigt sey, ein eben so großes Feuer alsbey großem Stücken zu unterhalten.

Von der Zurichtung der Kohlen und derMuffel.

Damit der Theil, welchen man dem Feuer aus-setzen will, leicht im Fluß gebracht werden könne; somuß er nothwendig im Mittelpunkte des Heerdes liegen,wo die ganze Hitze des Feuers, das ihn umgiebt, verei-l nigt ist; denn es muß von allen Seiten angezündet seyn,i Um dies zu erhalten, mache man in dem Ofen ein klei-nes Behältniß, bloß nach der erforderlichen Größe umden Theil, welchen man dem Feuer anvertrauen will,bequem hineinbringen zu können. Dies Behältniß mußdann von allen Seiten mit Kohlen umgeben werden,ausgenommen die Oefnung, wodurch dies Stück hinein-gebracht wird.

Um dies Behältniß zu machen; so bedient man sichder gedachten Masse, woraus die Schmelztiegel verfer-tigt werden, und daraus bilde man eine Höhle, die manMuffel OlouKs) nennt. Die Muffeln sind von ver-schiedener Größe, je nachdem man die Theile, die mandem Feuer aussetzt, groß oder klein sind. Ehe man dieMuffel in den Ofen setzt, mache man einen Boden vonverschiedenen Kohlenlagern, worauf man die Muffel setzt,s und nachdem man die Oefnung derselben nach der Oef-

> nung des Ofens eingerichtet hat; so belege man den hin,tern Theil oder den Grund der Muffel mit queer über-einander gelegten Kohlen. Diese müssen künstlich gelegtseyn, und zwar so, daß, so wie sie verzehrt werden, die

> Muffel nicht in Unordnung komme. Man belege nun