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leurs das Schlagen des Emails (bsttrs I'emsil)nennen. Hierauf beruht großtentheils die Politur oderGlasur der Zifferblätter, weil, wenn das Email aufjeder Stelle der Platte recht eben aufliegt und man kei«ne Höhlungen findet, die Oberfläche desto gleichförmi«ger wird.
Aus eben dem Grunde ist eö auch nothwendig, daßman das Zifferblatt erst trocknen lasse, ehe man es demFeuer ausseht, welches das Email im Fluß sehen soll.Denn die große Hitze würde machen, daß das Emailaufbrausete, wodurch es sich in die Hohe heben und inUnordnung kommen würde, so daß hernach die Ober«fläche höckrig wäre. Um das Zieferblatt zn trocknen,lege man es auf ein hinreichend großes Eisenblech, undmit diesem auf heiße Asche, welche das Wasser unmcrk«lich verdünsten wird. Unterdessen kann man das Feuerzum Schmelzen des Emails zubereiten, in welchem dasZieferblatt aus der Ursache gebracht werden soll. (kourpsüer 1a caärsn au keu)
Vorn Ofen. (kournesn.)
Der Ofen, in welchem die Emailleurs die Ziefer«blätter dem Feuer aussehen, ist in einem Kamine ge«baut, und von einer hinreichenden Höhe, um alleTheile leicht zur Hand zu haben und sehen zu können.Dieser Ofen ist viereckig und von Ziegeln gebaut. Obenam Boden des Ofens läßt man eine kleine Oefnung fürden Durchgang des Rauchs. Will man den Ofen ge«brauchen, um große Stücke hineinzusehen, z. B. Zic«ferblätter von einem Fuße im Durchmesser; so muß erbeynahe z Fuß ins Gevierte groß seyn, damit er einehinreichende Menge Kohlen enthalten könne, um einFeuer zu erhalten, welches im Staupe ist das Emailzum Schmelzen zu bringen. Die Oefnung des OfenSist oberhalb durch eine große Platte von Schmelztiegel«Masse verschlossen, welche die Hihe der Kohlen ausste,hen kann. Eben solche Platten seht man auch an die